Ölpest: Pinguine bekommen Pullover

aktuell, 11.04.2000

Anfang Januar wurde eine Gruppe australischer Pinguine bei einer Ölpest verschmutzt. Das Öl zerstörte den natürlichen Kälteschutz des Gefieders, außerdem schlucken die befrackten Tiere beim Putzen Giftstoffe, die in den feinen Federn stecken.

Die Zunft der Textilarbeiter im US-Staat Washington will nun helfen: Sie will Pullover stricken und nach Australien schicken. Die Pinguin-Kleidung ist 25 Zentimeter lang und 10 Zentimeter breit, für Köpfe und "Ärmchen" sind Löcher vorhanden. Da synthetische Wolle nicht genügend gegen die Kälte schützen würde, wird reine Naturwolle verwandt.

  Michael Klein
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