Im bekannten österreichischen Biathlon-Ort Hochfilzen droht einer traditionsreichen Wetterstation der Verlust ihrer repräsentativen Messdaten. Ursache sind neue Bauprojekte in unmittelbarer Nachbarschaft.
Die Messstation des österreichischen Messnetzes liegt nah am Gemeindezentrum und Bahnhof in Hochfilzen – einem Ort, der für seine Wintersport-Weltcups weltbekannt ist.
War der Standort am Ortsrand früher ideal gewählt, rückt die Bebauung durch Neubauten immer dichter an die Instrumente heran. Noch ist der Abstand vertretbar, doch das Heranrücken der Bauten birgt Risiken: Nahe Gebäude verfälschen die Messergebnisse von Temperatur und Niederschlag erheblich.
Eine Besonderheit weist die Station ohnehin auf: Wegen der extremen Schneemengen im Winter sind die Wetterhütte und der Niederschlagsmesser auf Masten in drei bis vier Metern Höhe montiert.
Solche messtechnischen Kompromisse sind in alpinen Lagen unumgänglich, erschweren aber ohnehin den direkten Vergleich mit Standardstationen im Flachland.
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