aktuell, 24.02.2026
Umfrage: Mehrheit fühlt sich auf hybride Angriffe schlecht vorbereitet, Informationsdefizite bleiben hoch.
Die Bevölkerung in Deutschland sieht sich mehrheitlich unzureichend auf hybride Angriffe vorbereitet.
Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom halten nur 15 Prozent ihren Haushalt für gut vorbereitet, mehr als die Hälfte (55 Prozent) fühlt sich überhaupt nicht gewappnet. Zwar planen 26 Prozent Schutzmaßnahmen, fast ein Drittel will jedoch auch künftig keine Vorkehrungen treffen.
Gleichzeitig ist die Sorge groß: 82 Prozent erwarten eine ernsthafte Krise infolge hybrider Angriffe. 64 Prozent sehen angesichts der Spannungen zwischen Russland und der NATO eine wachsende Gefahr, knapp die Hälfte rechnet in den kommenden fünf Jahren sogar mit einer militärischen Konfrontation.
Besonders groß ist die Angst vor Ausfällen der Energieversorgung (77 Prozent) sowie bei Banken und Versicherungen (69 Prozent). Auch Gesundheitswesen, Wasser- und Lebensmittelversorgung bereiten vielen Sorgen. Zudem fühlen sich 64 Prozent der Befragten nicht ausreichend über hybride Bedrohungen informiert.
Für die Umfrage befragte Bitkom Research 1.263 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, die Erhebung fand zwischen Ende 2025 und Anfang 2026 statt.
(Quelle: dts Nachrichtenagentur, 23.02.2026)
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