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Ilex, Weihnachtsstern & Co.

Gartentipps, 02.12.2019

Giftig oder nicht? Diese Weihnachtspflanzen können Mensch und Tier schaden.

Schön anzusehen sind sie ja alle, die typischen Weihnachtspflanzen wie Weihnachtsstern oder Mistel.

Nasse Ilex-Beeren
Bild: Achim Otto

Wir klären, welche der Weihnachtspflanzen gefährlich / ungefährlich für Mensch und Tier sind!

  Mensch Tier
Weihnachtsstern Geringes bis mäßiges Risiko, der im Weihnachtsstern enthaltene Milchsaft kann bei Aufnahme in den Mund leichte Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Reizungen der Haut können zudem enstehen, wenn der Saft auf die Haut gelangt.

Mäßiges bis hohes Risiko, Nager, Hunde, Katzen und Vögel können stärker auf den Milchsaft reagieren. Vergiftungserscheinungen (u. a.  Durchfall, Krämpfe, Lähmungen können die Folge sein, bei Kleintieren kann der Verzehr tödlich ausgehen.

Ilex (Stechpalme) Mäßiges bis hohes Risiko. Der Verzehr der vor allem für Kinder verlockenden Beerenfrüchte kann bereits in geringen Mengen tödlich ausgehen, auch die Blätter des Ilex sind giftig. Wer (kleine) Kinder hat, sollte auf den Ilex als Dekoration verzichten. Mäßiges bis hohes Risiko auch für Haustiere. Bei kleinen Tieren kann eine Vergiftung tödlich verlaufen. Hunde nehmen etwa mit dem Verzehr von ca. 20 Beeren ein tödliche Dosis Gift auf.
Mistel Mäßiges Risiko, vor allem in Stängeln und Blättern bildet die Mistel im Winter Giftstoffe. Diese können bei (Klein-)kindern Magenschmerzen und Durchfall hervorrufen Mäßiges Risiko, es können die üblichen Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen sowie Magen- / Darmbeschwerden auftreten. Ein tödlicher Ausgang ist selten.
Weihnachtskaktus Geringes Risiko, der Weihnachtskaktus ist leicht giftig. Der Verzehr kann Bauchschmerzen auslösen. Geringes bis mäßiges Risiko, leicht giftig für Hund, Katze und Nager. Es können die üblichen Vergiftungserscheinungen auftreten.

 

Hinweis für Mensch und Tier:

Suchen Sie bei Verdacht auf eine Vergiftung unverzüglich eine Arzt auf. Bei Ungewissheit, ob eine akute Gefahr vorliegt, sollte vorab die örtliche Giftzentrale verständigt werden.

Wir empfehlen, die oben genannten Pflanzen (mäßiges bis hohes Vergiftungsrisiko) außer Reichweite von Tieren und (Klein-)kindern zu platzieren!

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