Große Temperaturunterschiede am Nachmittag

Frühlingshoch im Norden ausgebremst? Wolken, Wind und viel Sonne im Süden.

Deutschland befindet sich derzeit unter dem dominierenden Einfluss eines kräftigen Hochdruckgebiets, das für eine deutliche Wetterzweiteilung sorgt.

Während der heutige Nachmittag im Süden und Westen von strahlendem Sonnenschein geprägt ist, lockert die Bewölkung im Norden und Osten im Tagesverlauf sukzessive auf. Die Temperaturunterschiede sind dabei beachtlich: Während an den Nordseeinseln bei auflandigem Wind kaum die 10-Grad-Marke überschritten wird, klettert das Quecksilber am Rhein auf frühsommerliche 23 Grad.

Ein mäßig auflebender Wind aus nördlichen Richtungen sorgt jedoch dafür, dass sich die Luft kühler anfühlt, als es das Thermometer vermuten lässt. Besonders an der Nordsee und in exponierten Hochlagen muss ab dem Nachmittag mit steifen Böen gerechnet werden.

Die Wetter- und Temperaturkarte für Donnerstagnachmittag (15:00 Uhr) nach ICON-RUC:

© www.donnerwetter.de

 

In der Nacht zum Freitag zeigt der April wieder sein unterkühltes Gesicht: Während sich von der Nordsee her kompakte Wolkenfelder über die Nordhälfte schieben, bleibt es im Süden sternenklar. In der Mitte und im Süden können die Temperaturen dabei auf 0 bis -2 Grad absinken. Vorsicht Bodenfrostgefahr!

Lufttemperaturen Freitag 05:00 Uhr nach ICON
© www.donnerwetter.de

 

 

Ausblick: Wolken im Norden, Sonne im Süden

Der Freitag verläuft ähnlich wie der Donnerstag: Ein Wolkenband erstreckt sich von der Nordsee bis zur Oder und Neiße, es bleibt jedoch weitgehend niederschlagsfrei. In der Südhälfte sowie im Westen sind bei viel Sonnenschein erneut Höchstwerte zwischen 18 und 24 Grad möglich. Am Hoch- und Oberrhein wird es dabei am wärmsten.

Der Wind bleibt ein steter Begleiter und frischt an der Nordsee in Böen stark auf.

Am Samstag sorgt ein vorbeiziehendes Randtief über Skandinavien im Nordosten für wechselnde Bewölkung und mögliche vereinzelte Regenschauer. Deutlich markanter ist jedoch der Wind: An den Küsten und im angrenzenden Binnenland muss mit stürmischen Böen aus Nordwest gerechnet werden. 

Im restlichen Land bleibt es bei 17 bis 21 Grad (im Südwesten bis 24 Grad) weiterhin freundlich und trocken.

Wetter- / Temperaturen Samstagnachmittag (15:00 Uhr) nach ICON
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Böenkarte 10m Samstag (14:00 Uhr) nach ICON
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Zum Sonntag hin beruhigt sich das Wettergeschehen allgemein. Die Bewölkung im Norden lockert wieder auf, und auch der Wind lässt spürbar nach. Das gesamte Land darf sich auf einen heiteren, im Südwesten sogar sonnigen Tag freuen.

Die Temperaturen gehen insgesamt leicht zurück und pendeln sich zwischen 15 und 19 Grad in der Mitte und bis zu 22 Grad am südlichen Oberrhein ein. Nur direkt an den Küsten bleibt es bei auflandigem Wind mit rund 10 Grad deutlich kühler.

Die Nacht zum Montag mahnt dann erneut zur Vorsicht: Bei verbreitet klarem Himmel sinken die Werte im Nordosten örtlich wieder unter den Gefrierpunkt, was mäßigen Frost in Bodennähe bedeutet. Autofahrer sollten in den frühen Morgenstunden zudem auf vereinzelte Nebelfelder achten, die die Sicht lokal einschränken können.

Hier findet Ihr den Niederschlags-Radarfilm.

 

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