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Die grüne Pille

Fit bei jedem Wetter, 14.02.2020

Warum dem modernen, gestressten Menschen Waldspaziergänge helfen

Menschen, die anderen raten, bei Stress und quälender Unruhe doch mal einen Spaziergang im Wald zu unternehmen, werden häufig belächelt. Sätze wie „Das bringt mir jetzt auch nichts mehr“ oder „Was soll ich denn jetzt im Wald?“ sind nicht selten. Doch tatsächlich sind laut einer Studie Menschen, die in der Nähe von Grünflächen wohnen oder möglichst viel Zeit darin verbringen, insgesamt gesünder.

 

Eine "Portion Grün" hilft wirklich

 

Macht uns der Wald glücklicher? Ja!

In der Studie haben zwei britische Umweltwissenschaftler die Ergebnisse von 140 Studien ausgewertet und nun einen „offiziellen Beweis“ dafür gefunden, dass sich kurze Spaziergänge im Grünen positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Dafür haben sie Daten aus über 20 Ländern inklusive Deutschland, Großbritannien, den USA, Spanien und Japan von mehr als 290 Millionen Menschen ausgewertet.

Menschen, die sich häufiger im Grünen aufhalten, haben demnach einen niedrigeren Puls und Blutdruck, bekommen mehr Schlaf, sterben selten früh und stehen weniger unter Stress (gemessen am Cortisol-Gehalt).

Doch warum ist das so?

Schon in den 70er Jahren benutzten Psychologen den Begriff der „mentalen Erschöpfung“. Diese tritt immer dann ein, wenn wir unsere Aufmerksamkeit zu lange gezielt auf eine Sache richten und dabei dauerhaft abgelenkt sind. Im digitalen Zeitalter ist unsere Aufmerksamkeit meist auf einen Bildschirm (Laptop, Handy oder Fernseher) gerichtet und wir werden überflutet mit Informationen. Irgendwann sind wir erschöpft. Eindrücke der Natur können uns dann helfen wieder "in die Gegenwart" zu finden.

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