'Gerechte' Preise in Frankreich?

Agrartipp, 03.02.2018

Mehr Geld für die Bauern

Um die Agrarwirtschaft mehr zu unterstützen sollen in Frankreichs Supermärkten die Rabattaktionen für Lebensmittel gekürzt werden. Diese dürften dann laut Gesetzesentwurf des Élysée-Palastes nur noch um 34% des Warenwertes gesenkt werden. Sprich "Zwei zum Preis von einem" wäre dann strickt verboten.

Zusätzlich werden neue Verhandlungen zwischen den Märkten und Landwirten vorrausgesetzt.

Kritisch sieht die neu geplante Regelung für die Verbraucherschutzorganisation UFC-Que choisir aus. Ihre Vermutung geht darauf hinaus, dass bei einer solchen Gesetzgebung die Supermärkte und nicht die Landwirte begünstigt werden. Außerdem lägen die geschätzten Mehrkosten für Verbraucher bei einer Millionen Euro - innerhalb von zwei Jahren.

 

  Carolin Gilgenbach
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