Am Boden zerstört

Agrartipp, 28.06.2016

Auch der Raps war dem Hagel vielerorts schutzlos ausgeliefert

Der Raps hat inzwischen in vielen Lagen das Stadium der Vollreife erreicht. Damit entwickelte er sich trotz der turbulenten Witterung bis zur vergangenen Woche außerordentlich gut. Wo das Wachstum etwas den Erwartungen hinterhing - vor allem in Teilen Nordostdeutschlands -, war in erster Linie die Trockenheit im Mai und nicht die Starkniederschläge und Überschwemmungen im Juni dafür verantwortlich.

Doch dann kam das vergangene Wochenende. Hagel und Starkregen drückten die Pflanzen in weiten Teilen Deutschlands zu Boden und brachten die Schoten zum Platzen. Genaue Zahlen und Einschätzungen zum Ausmaß der Schäden liegen noch nicht vor. Zudem muss auch in den kommenden Tagen trotz einer Wetterberuhigung mit Folgeschäden gerechnet werden. Die hohe Bodenfeuchtigkeit übt einen enormen Infektionsdruck durch Fäulnis auf die Pflanzen aus.

Spätestens Mitte Juli werden wir dann aber Gewissheit haben, denn dann beginnt landesweit die Rapsernte.

  Lukas Nikolaus Melzer
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